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Selbständiges Wohnen stellt neben einer aktiven Freizeitgestaltung und der Arbeit die wichtigste Grundlage für eine Teilhabe am "normalen" Alltag dar: Die eigenen vier Wände im Hans-Spänkuch-Haus ermöglichen unseren behinderten Mietern ein weitgehend unabhängiges Leben. Genau wie mit den Werkstätten, verfolgte die VfJ mit ihrer ersten Wohneinrichtung von Anfang an ein besonders fortschrittliches Konzept. Nach dem Motto "Hilfe zur Selbsthilfe" erhielten Mitarbeiter der Werkstätten für behinderte Menschen hier die Möglichkeit, Eigenverantwortung für ihr Leben zu übernehmen.
Anstatt unsere Bewohner übermäßig zu behüten, gingen wir schon damals davon aus, dass man auch als geistig behinderter Mensch in der Lage ist, mit ausreichender Unterstützung seinen Tagesablauf allein zu organisieren und weitgehend selbständig zu bewältigen. Pädagogische Betreuung sollte und musste nur in geringem Umfang geleistet werden.
Nachdem sich mit den Jahren Veränderungen in der Altersstruktur sowie im sozial-emotionalen und lebenspraktischen Bereich ergaben, wurde für einen Teil der Bewohner stärkere Unterstützung nötig.
Die 1989 eröffnete erste betreute Wohngemeinschaft war daher eine konsequente Weiterführung des Konzeptes. 1991 wurde dann die erste betreute Wohngemeinschaft speziell für Menschen mit Behinderung im Alter geschaffen. Das Konzept des Hans-Spänkuch-Hauses hat dabei bis heute nichts von seiner Aktualität und Fortschrittlichkeit eingebüßt.
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Feierliche Grundsteinlegung für das Rehabilitationszentrum der VfJ Berlin in Britz, dem heutigen Hans-Spänkuch-Haus.